Obwohl wir in einer Zeit leben, in der ein großer Teil der Kommunikation "papierlos" abläuft, gehört ein Drucker mittlerweile zum Bestandteil eines jeden Haushalts. Und Drucker brauchen bekanntlich Tinte oder Toner, und zwar meistens mehr als einem lieb ist. Nachschub gibt es im Laden, aber wohin mit der leeren Patrone oder Kartusche? Hoffentlich nicht in den Hausmüll, denn erstens gehören sie da nicht hin und zweitens sind sie dafür viel zu schade! In vielen Fällen können leere Patronen und Kartuschen nämlich recycled und dann erneut eingesetzt werden. Dadurch lässt sich Müll vermeiden und es müssen weniger Rohstoffe zur Herstellung neuer Patronen und Kartuschen eingesetzt werden.
"Das ist eine gute Sache", dachte sich der Kurs "Biologie-Chemie" der Jgst. 10 und weckte Meike, den Sammeldrachen, aus einem längeren Winterschlaf. Der Sammeldrache ist ein Projekt der Firma Interseroh, das sich an öffentliche Einrichtungen wendet und mit der Sammlung und Wiederaufarbeitung von Druckerpatronen, Tonerkartuschen und Handys befasst. Die dafür benötigten Sammelboxen werden von der Firma Interseroh kostenlos zur Verfügung gestellt und auch wieder abgeholt.
Eine solche Sammelbox steht auch in der Eingangshalle unserer Schule, und wartet darauf, von Schülern und Lehrern befüllt zu werden: Mit leeren Tintenpatronen oder Tonerkartuschen und ausgemusterten Handys. Das Gute daran: Davon profitiert nicht nur die Umwelt und die Firma Interseroh, sondern auch unsere Schule. Denn: Das Sammeln der recyclingfähigen Produkte wird von Interseroh mit "Grünen Umweltpunkten" (GUP) belohnt, für die die Schule dann z.B. neue Computer, Digitalkameras, Beamer und andere technische Geräte, sowie Schulbücher oder Spiele anschaffen kann.
Damit richtig viele GUPs zusammenkommen, muss die Sammelbox natürlich ordentlich gefüllt werden. Es ist auch möglich, zusätzliche Boxen in Firmen aufzustellen, die sich dazu bereit erklären - auch diese GUPs werden der Schule dann angerechnet. Wer also zu Hause noch ausgediente Patronen, Kartuschen oder Handys herumliegen hat: Meike wartet schon!
Wer mehr wissen möchte über das Projekt oder vielleicht eine Firma kennt, die eine Sammelbox zugunsten des Viktoria-Gymnasiums aufstellen würde, kann sich an Frau Engels wenden.